Über das Sein im Werden (2)

Eine unmittelbare Geschichte der reinen Gegenwart

zu Teil (1) der Geschichte

Freudig liess sie sich fallen und gab sich den Impulsen ihres Inneren hin. Jene führten sie in einen Moment tiefster Güte. Und sie erlebte, wie sich das reine Sein ihrer bemächtigte, sie sanft wiegte. Auf und ab auf den Wogen der Gegenwart. Sie fühlte sich getragen vom Wind der Sehnsucht, der ihr leise ins Ohr flüsterte und sie spielerisch umgarnte. Sie liess zu, das Denken für einmal beiseite zu lassen. Diesen geisselnden Dämon des irdischen Seins. Es gab nur diesen einen Moment ~ im Jetzt. Alles andere war belanglos und kümmerte sie nicht. Ihr Herz hüpfte vor Aufregung und Glückseligkeit. „Was wäre, wenn genau dies die wahre Wirklichkeit ist?, hörte sie sich wahrnehmen. Wer oder was, war es, der oder die da zu ihr sprach? Kein Gedanke kam dieser Wahrnehmung gleich, die sich nun sanft über sie beugte, um ihre Stirn zu küssen. Während sie noch den leisen Abdruck der Liebe genoss, erwachte sie urplötzlich in einen Zustand von unbekannter Schönheit. Und sie begann, sich zu erinnern.

… zu Teil (3) der Geschichte

     … to be continued und fortgeschrieben von Moment zu Moment …

© 2014-2017 Text by Birgitta Borghoff (18. Februar 2017). brückenwege.ch. All rights reserved.

Foto: Pinterest

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