Über das Sein im Werden (3)

Eine unmittelbare Geschichte der reinen Gegenwart

zu Teil (1) der Geschichte

zu Teil (2) der Geschichte

Da waren diese grossen lebendigen Bäume, die sie umgaben, ihr freundlich zulächelten und mitten ins Gesicht blickten. Sie fühlte sich gesehen, geliebt und umsorgt. Sie lag in einem weichen Blütenreigen, der sie sanft ummantelte wie ein schillernder Regenbogen. Der Wind flog über ihre nackte Haut und ersann sich immer wieder neue Luftspiele, um sie liebevoll zu necken und zu herzen. Sie spürte den warmen, leisen Windhauch auf ihrer samtig-weissen Haut und blickte gen Himmel. Eine unbändig tiefe Weite ergoss sich unablässig in ihr Sein und durchpulste ihren Körper lichterloh. All das geschah in rasender Geschwindigkeit in einem gefühlten Augenblick der Ewigkeit. Die feurigen Vibrationen der Sonne erstürmten ihr Herz im Nu und entflammten es für das Leben selbst. Der Sternenstaub längst vergangener Zeiten legte sich um sie wie ein Schleier aus funkelnden Diamanten. Und auch der Mond erfüllte ihre Seele mit einem Abglanz der göttlichen Herrlichkeit, der kosmischen Quelle selbst. Sie trank daraus mit stillem Genuss. Doch dann geschah etwas, was diesen trauten Moment der Stille jäh unterbrach. Und sie spürte, wie sich ihr Körper plötzlich zu bewegen begann. Was hatte das alles zu bedeuten?

… zu Teil 4 der Geschichte

… to be continued und fortgeschrieben von Moment zu Moment …

© 2014-2017 Text by Birgitta Borghoff (22. Februar 2017). brückenwege.ch. All rights reserved.

Foto: Pinterest

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