Über das Sein im Werden (5)

Eine unmittelbare Geschichte der reinen Gegenwart

zu Teil (1) der Geschichte

zu Teil (2) der Geschichte

zu Teil (3) der Geschichte

zu Teil (4) der Geschichte

Der Wecker schrillte bedingungslos. Unablässig dröhnte es in ihren Ohren. Nur langsam zwängte sich unbeugsames Tageslicht zwischen die Lider ihrer wundersamen Augen. Sie blinzelte und horchte auf. Was waren das für seltsame Geräusche, die sich dumpf an ihren Körper schmiegten wie die klebrigen Überbleibsel eines ausgelutschten Kaugummis? Sie fühlte sich elend. Ihr Kopf hämmerte, ihre Waden sprangen hin und her wie verängstigte Rehe im undichten Unterholz. Es war ihr, als wollten sie weglaufen und sie hier alleine zurücklassen an diesem kalten Ort des grellen Lichtes. Sie versuchte, sich selbst zu beruhigen, indem sie ihrem Atem nachfühlte, der sonderbar weit und weich ihrer Brust entströmte. Sie liess sich fallen in diesen samtig-goldenen Strom und floss einfach mit. So geschah es, dass sie sich auf eine Reise begab. Eine Reise hin zu den tiefsten Tiefen dieses goldenen Stroms, der sie trug und wiegte entlang eines breiten Flussbettes. Sie glitt hinein in seine heilende Gegenwart und liess sich treiben. Flussabwärts. Vorbei an grünen Wiesen und Weiden, Blumen und Pflanzen. Die Anmut der Pflanzenwelt berührte sie tief in ihrem Herzen und sie fiel in einen sonderbaren Traum.

… zu Teil 6 der Geschichte

    … to be continued und fortgeschrieben von Moment zu Moment …

© 2014-2017 Text by Birgitta Borghoff (10. März 2017). brückenwege.ch. All rights reserved.

Foto: Pinterest

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