Die 9. Rauhnacht ~ 2. Januar 2018

❤ Zur ErINNERung meine Impulse aus dem lauschenden Sein zum Monat September 2018 (empfangen in der 9. Rauhnacht 2017). ❤

Die 9. Rauhnacht vom 1. auf den 2. Januar 2018 steht für den Monat September 2018.

Frohlockendes Schweigen
tut sich verneigen
vor der Anmut der Natur
– Deiner Seele Schnur

ist weit und breit.
nicht mehr liegt im Widerstreit.

Des Mondes inn’re reine Kraft
die Herzen heilt und Gutes schafft.
Glitzern steigt der Mond hernieder
und schmückt hernach unser Gefieder.

Die Liebe breitet sich nun aus,
entfaltet sich im Seelenhaus.
Ein Augenschmaus.
Alles Alte raus!

Neue Äste wollen sich verzweigen
verborgen wurzeln und sich schamlos zeigen.
Dehnen sich in tiefste Tiefen,
und necken sich beim gegenseit’gem Hochhiefen.

Leicht und leichter wird es jetzt,
das ist das neue alt‘ Gesetz.

Durchlässig lichtvoll Dein Gemüt,
entlarvt sind all die alten Lüg’n.
Hoffnungsfroh und voller Lust,
Du neu geniesst den Musenkuss

– jener Engel, die Dich führen,
und Begleiter, die Dich entschnüren,
entfesseln von Hass und Groll.
Mach‘ Dein Leben wieder WUNDERvoll.

Es liegt ganz in Deiner Hand,
ob Du weiter Dich verstrickst oder gar verbannst.
Deine Wahl,
– nicht mehr Qual!

Denn verbrannt sind all die Scheiterhaufen,
wo einst die kühnsten Wesen tauften
in Wahrheit ihre Seelen
mit der tiefsten Liebe Jesu.

Aus der Asch‘ entsprangen neue Funken,
die der göttlichen Wahrheit tief verbunden,
freudeschöpfend hoch empor,
zu weiten weit das Himmelstor,

auf dass jene, die noch fehlen,
nunmehr erheben ihre Seelen,
um zu erspähn der Wahrheit Licht,
das mit alten Fesseln bricht.

Wer geboren ist, zu fliegen,
darf nunmehr nur noch siegen
über Frevel, Hass und Neid,
denn die lichte Seele kennt kein’n Streit.

Durchlässig sie geworden ist,
weil sie sich selbst nicht mehr vergisst.
Denn sie kennt ihr wahr‘ Gesicht,
bleich ist es wahrlich nicht

sondern hell und kühn aus glitzernen Sternen,
es sieht so aus, als käm‘ sie aus den fernen
Galaxien,
als ward‘ ihr ein Leben auf Erden gar beschieden.

Dein Schicksal nehme Du nun endlich an,
mit Seel‘ und Geist und Hand in Hand,
denn das Dich an den Körper band,
der nun tut das seine,
um zu erlösen, die Saat im Keime.

Wachsen wird der neue Same schnell,
er macht Dein Leben wieder hell.
Und sei gewiss‘:
Er vergisst Dein nicht.
Werde Licht!

© 2.1.2018 Text und Bild by Birgitta Borghoff. brückenwege.ch. All rights reserved.

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