Ostererwachen

Einst in längst vergangenen Zeiten,
schauten wir in wahre Ewigkeiten,
ergründeten mit dem sechsten Sinn,
was da ist des Lebens Sinn.

Heute aber sind wir da,
wo vor uns noch niemand war.
Wir entzünden in uns neu da göttlich‘ Licht,
das da spricht: „Vergiss‘ mein nicht.“

Künftig werden wir gestalten,
wo einst unsere Ahnen waltet’n.
Und wir werden trennen uns,
um ganz neu zu verbinden uns.

Wo einst Trennung, Hass und Schmerz,
dort wird niemand mehr genährt,
doch wo Freude, Liebe und Dein Herz zuhaus,
da wirst Du bauen nun Dein neues Haus.

Und Du wirst teilen, alles was Du hast
mit anderen Seelen jetzt und fühlen Spass,
weil das Teilen erst Dir wahrhaft zeigt,
wovor sich Dein Herz nun demütig verneigt.

Es ist die Liebe, die nun neugeboren ist,
sich liebevoll in Dein Herz einnist‘t.
Sie allein wird Dich nun führen
und Du wirst niemals je mehr was verlieren.

Denn Dein Liebesbewusstsein ist gereift,
hat sich nach vielen Irrwegen nun gemacht bereit,
um den Sprung ins Ewige zu wagen.
Ab heute wirst Du nichts mehr tun vertagen.

Denn in der Ewigkeit Du nunmehr lebst
und liebevolle Samen webst,
aus denen schöpfst Du nun das Neue,
das niemand kann mehr je zerstreuen,

weil die Wahrheit ist, dass Du ewig lebst
und Dir keine Chance mehr je entgeht.
Alles ist jetzt für Dich greifbar,
wie es immer schon ist und war.

Gott ist nah
Und: Du bist da!

(Impuls aus dem lauschenden Sein, Ostern, 21.4.2019, Birgitta Borghoff)

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