Wenn Bäume wachsen

Ein Baum
nimmt sich Raum,
um zu wachsen und gedeihen.
Allen verzeihen

ist das Gebot der Stunde,
um nicht zu gehen den Lauf der Ehrenrunde.
Verzeihst Du Dir selbst,
damit Du anderen gefällst?

Oder tust Du Dich hassen
und nicht in Ruhe lassen.
Vergönnst Du Dir Glück
und versagst Du Dir ein Riesenstück?

Willst Du wissen oder fühlen
oder beides in Dir spüren.
Hast Du Hoffnung oder Angst,
um Deine Zukunft Du noch bangst?

Was ist mit Deinem Jetzt und Hier?
Schmeckst Du Dir und mir im Wir?
Oder versteckst Du Dich vor allen ander‘n
und tust alleine nur noch wandern.

Ist Dir bange noch ums Herz,
weil Du spürst nunmehr den Weltenschmerz?
Willst Du fühlen oder verstehen,
neue Wege oder alte gehen?

Willst Du wissen, was Du vermagst
und wo Dein Herzchen noch verzagt.
Kannst Du glauben oder etwas lassen,
ohne andere zu bespassen?

Willst Du Freude oder Leid,
Hass, Missmut oder Widerstreit?
Oder willst Du tollkühn tanzen
und Dich nimmermehr verschanzen
vor der ach‘ so bösen Welt,
die Dir nicht nur immer allein gefällt?

Was willst Du jetzt in dem Moment,
wo das Allerheiligste auf Deiner Zunge brennt.
Wo die Lieb‘ in Dir öffnet neue Pforten,
wo das Licht hindurch blinkt an allen Orten?

Was wünscht Du Dir für Dich und mich?
Sag‘ es und vergiss‘ mein nicht.
Denn ich bin, was Dich wahrlich bindet
und alle Ängste überwindet.

(Impuls aus dem lauschenden Sein, 23.4.2019, Birgitta Borghoff)

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