Wenn die Ahnenwinde wehen

Wenn heimatliche Winde wehen,
die Sonne Dir ins Herz geseh’n,
dann wird der Himmel plötzlich blau
umgarnt das alte zarte grau,

das einst am Himmel trohnte,
als der Hass im Menschenherzen wohnte.
In rotem feuergüldenen Tanz
die Kraft der Ahnen hat den Zauber gebannt.

Es wehen glitzergoldene neue Welten,
die man am Himmel sieht nur selten.
Nämlich dann, wenn der Wind der Veränderung bläst,
die Trauer hinfortschwemmt aus dem Gesäss.

Die Verbundenheit mit jenen Seelen, die einst gegangen,
kommt uns jetzt zugute und lässt uns nicht mehr bangen,
sondern handeln
und die Welt zum Guten wandeln.

Ein Jeder in der Kraft seiner Mitte
darf nun folgen mit bedachtem Schritte
den Impulsen der Seele im tiefsten Innen.
Es liegt tiefes Glück darinnen.

Weise ist, wer wohlweise lauscht,
was ihn aus der Tiefe heraus erbaut.
Was ihn nährt und atmet mit kraftvollen Wellen,
um die Kundalini zu verschnellen,

die jetzt wirkt die Wirbelsäule hinauf,
um zu bau’n in Dir das neue Haus.
Den wahren Tempel Deiner Seele,
auf dass sie nunmehr nicht mehr fehle

sondern tanze wild und laut.
Sie allein auf Gott vertraut,
indem sie aus dem Herzen schaut
und nicht mehr Mutter Erd‘ beklaut.
Das nun geht tief unter die Haut
Die Liebe wird laut,
der Krieg ergraut.
Die Liebe schaut,
sie ist nicht mehr auf Sand gebaut.

(Impuls aus dem lauschenden Sein, 15./16.12.2019, Birgitta Borghoff)

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